Monthly Archives: December 2013

Cape Coral

Eine Stadt die es erst seit 1957 gibt und eine der Attraktion war anscheinend die Gegend um das Hotel, in dem ich blieb. Ich bin mir nicht sicher ob ich Hotelaufenthalte mag. Vor allem wenn man alleine unterwegs ist und immer wieder sagen muss “ja ich bin hier Gast und ja ich bin mit mir selbst auf Reisen”. Aber es hatte auch was Gutes: Man konnte ein Fahrrad ausleihen und es gab ein Wassertaxi zum Fort Meyers Strand. Dort hab ich mir einen Hut gekauft und hatte Erdbeereis und nen Schokocookie zum Frühstück.
Und das Großartigste war, dass ich einen echten Delphin gesehen habe!!!1!elf Die sind viel größer als ich dachte und der eine schien echt Spaß gehabt zu haben. Er ist immer wieder unter dem Pier lang geschwommen, auf dem ich stand und er hat sich gedreht und seinen Bauch gezeigt. Das war soo phantastisch!!!
Auf dem Rückweg hab ich mit dem Kapitän über The Hunger Games gequatscht und er hat mich das Boot steuern lassen 😀

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Kennedy Space Center

Wenn die Amerikaner eins können, dann ist es eine Show machen. Die 3D- Filme über die ISS und das Hubble Teleskop waren phantastisch. Nur getoppt von der Aufnahme eines Starts im NASAkontrollraum und der Spaceshuttlestartsimulation (ja ich möchte immer noch Weltraumtouri sein: der Start soll total realistisch sein, ist aber gar nicht so schlimm wie ich dachte).
Die ISS ist wohl das großartigste was die Menschheit bisher vollbracht hat. Astronauten aus so vielen Ländern arbeiten dort zusammen und merken “wie ähnlich sie sich sind”, sagt Einer in einem Interview. Ich hab die Bustour mit gemacht, die an der alten und neuen Startvorrichtung vorbei fährt. Dort gab es auch Alligatoren und Schildkröten.
Ich hab den ganzen Tag gebraucht und nicht alles geschafft, aber ich bin begeistert.

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Miami

Zu der Stadt hab ich eigentlich nicht viel zu sagen. Ich blieb eine Nacht vor den Bahamas und eine Nacht danach. Ich werde am 22. von hier abfliegen, aber ich werde direkt von Key West aus zum Flughafen fahren. Was mir auffiel, waren die ganzen Frauen, die da auf ihren High Heels rumgestelzt sind, die sind echt bemerkenswert! Ein Cocktail am Ocean Drive und ich wollte wieder nach Hause. Wahrscheinlich verdient die Stadt eine gründlichere Inaugenscheinnahme, aber das was ich gesehen habe reicht mir erstmal und es hat mir auch nicht unbedingt viel Lust auf mehr gemacht.

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Bahamas

Welche Worte könnten den Strand wohl am besten beschreiben? Weit, weich, rosa, endlos, sauber, einsam, natürlich, warm, glitzernd? Eigentlich gibt es keine Worte für den ersten Abend, an dem ich die Wellen mehr hörte als sah, während ich die ersten Schritte über den dunklen Sand wagte oder für den nächsten Morgen, an dem ich mit der Sonne über dem Meer am Wasser entlang rannte bis ich nicht mehr konnte und auch nicht für den langen Spaziergang in der Dämmerung bis mein Mondschatten meinen Schritten vorauseilte oder für den Sonnenaufgang, auf den ich in der Hängematten schaukelnd wartete.
Es ist magisch dort und wahrscheinlich hat derjenige recht, der meinte ich bin jetzt verwöhnt und verdorben für jeden anderen Strand den ich vielleicht noch sehen werde 🙂
Ich möchte nichts von dem vergessen was ich erlebt habe: Zum Beispiel meine ersten Schnorchelversuche, die gründlich schief gingen oder meinen ersten Tauchgang, der so faszinierend war, dass ich immer wieder vergaß weiter zupaddeln oder den Hund, der einen den ganzen Tag am Strand begleitete und Krebse ausbuddelte oder die angespülten Dinge von der anderen Seite des Ozeans, den tragische Hotelmanager, der abends alte Songs singt oder den Achtundsechzigjährigen, der sechs Monate im Jahr auf seinem selbst gebauten Boot lebt und von Insel zu Insel segelt (“The price if freedom is lonelyness”).
Die Entscheidung dort hin zu fliegen fiel nicht einmal zwei Wochen vor Abflug und ich bin soo glücklich und dankbar das alles geklappt hat. Ich hatte die Pause wirklich gebraucht.

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Charleston

Charleston gehört mit zum Schönsten, was ich bisher gesehen habe. Es gibt dort phantastische Häuser, die die beiden Kriege und die Zeit danach überlebt haben. Außerdem waren wir auf Palm Island, wo ich das erste mal meine Füße in den atlantischen Ozean steckte.
Wir haben auch eine alte Plantage besichtigt. Sie war atemberaubend schön, aber gleichzeit so bedrückend, wenn man bedenkt wie sie entstanden ist. Einhundert Sklaven haben sie in zehn Jahren errichtet. Es ist erstaunlich wie die Menschen versuchen sich die Sachen schön zu reden “Hier wurden die Sklaven sehr gut behandelt, nicht so wie anderswo”.
Geblieben bin ich bei Verwandten eines Arbeitskollegen aus Portland. Sie gehören zu den freundlichsten und groszügigsten Menschen, die ich auf meiner Reise getroffen habe. Sie haben versucht mir einen unvergesslichen Eindruck vom Südosten des Landes zu verschaffen und es ist ihnen ziemlich gut gelungen 🙂

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