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Banff die Zweite

Nachdem wir gestern in Lake Louise eingeschneit wurden, haben wir uns dazu entschlossen dem Ratschlag des Rangers zu folgen. Er hat uns geraten in Banff die Zeit bis Montag zu verbringen. Dann sollte sich die Schneesituation wieder entspannen. Zurück in Banff haben wir als erstes einen Shop des Mobilfunkproviders unserer Wahl (TELUS) gesucht, um unser mobiles Internet wieder aufzufüllen. Mit einem frisch gestärkten Internet sind wir in das benachbarte Steakhouse gestrahlt.
Auf die Initiative von Maria habe ich mir dann eine neue total warme Mütze gekauft. Gestern hat es zu der Kälte noch unentwegt geschneit. Die Mütze hat sich als sehr effiziente Waffe gegen Kälte und Schnee herausgestellt. Maria ist im Source-Store auf der Suche nach einem neuen USB-Stick fündig geworden. Der ist voll niedlich.
Die Kette Safeways ist neben Walmart unser Favorit für Lebensmittel. Mit einer Mitgliedschaft im Safeways Club konnten wir ganze 1,75% beim gestrigen Einkauf sparen. Im Anschluss sind wir zu den Upper Hot Springs aufgebrochen. Dort blieb es uns leider Vorenthalten einen Kaffee vor dem Einstieg in die heißen Quellen zu schlürfen. Binco hatte die großartige Idee eine Unterwasserkamera im lokalen Shop zu kaufen. Diese haben wir dann auch komplett vollgeknipst. Das Ergebnis der Aktion wird sich heute herausstellen.
Das Wasser der Quelle wird direkt in einen Außenpool geleitet. Die Temperatur des Wassers lag bei 40°C und die Außentemperatur bei ca. -6°C. Bincos Körper fand die Wassertemperatur nicht so ansprechend und hat sich mit einem kuriosen Gefühlschaos in den Fingern seiner Hände zu Wort gemeldet. Nach einigen Duschen stellte sich der Effekt temporär mit dem Oberkörper über Wasser ein. Bei dem Badegang in der Quelle hatten meine neuen knallorange Shorts und Maria’s sexy Bikini ihr Premiere. Die Bademode hatten wir in der Edmonton Mall gekauft. Alle anderen Besucher der Quelle nutzten diese offenbar als Datingplattform. Maria hat als Expertenforscherin in einer empirischen Studie eine Quote von mindestens 10 Paaren ermittelt.
Schwimmen macht hungrig. Um uns zu stärken sind wir am Abend in “Earls” eingekehrt. Die Kellnerin, eine Australierin, war überaus freundlich und hat ein Foto von uns und dem Mega leckeren Essen geknipst.
Als wir auf dem Campground angekommen sind was es schon um Mitternacht und wir sind direkt in die Molle gefallen.

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Dawson Creek – Ein must not

Als wir vorgestern Abend angekommen sind haben wir uns dazu entschlossen eine zusätzliche Nacht in Dawson Creek zu verbringen. Denn hier sollte es laut der Touristeninfos im Internet einige interessante Dinge zu erkunden geben.

Diese Entscheidung stellte sich im Nachgang als falsch heraus. Das Dorf der ersten Siedlungs-Häuser für den Bau des Alaska Highways (Pioneer Village) haben wir als erstes besucht. Das Büro hatte geöffnet. Als wir eingetreten sind erklärte uns ein etwas älterer Mann, dass alles seit dem 1. September abgeschlossen wäre und wir nichts besichtigen könnten. Ein Bild habe ich trotzdem gemacht, wenn auch nur von außen.

Im Anschluss daran haben wir die nächste Attraktion angesteuert. Ein Museum des Baus der Alaska Eisenbahn, welches sich mit der Touristen Information ein Gebäude teilt. Leider waren beide geschlossen.

Die einzige Attraktion welche nicht schließen konnte besuchten wir zuletzt. Ein Schild, welches darauf hinweist, dass in Dawson Creek der Alaska Highway beginnt.

Nach so vielen erkundeten Attraktionen haben wir in einem lokalen Restaurant Mittag gegessen. Dabei ist uns die direkt gegenüberliegende Mall aufgefallen. Es stellte sich im Nachhinein heraus, dass diese ebenfalls als Attraktion für Touristen beworben wurde. Das wußten wir zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht.

Nachdem wir fertig gespeist hatten sind wir zu der Mall aufgebrochen. Hier haben wir die üblichen Telekommunikationsanbieter, einen Dessouladen, einen ein Dollar-Laden (Dollarama) sowie zwei andere abgetakelte Läden besucht. Das einzige Highlight der Mall war der Shop der Kette SOURCE. Hier war ein USB-Raketenwerfer an einem Laptop zum ausprobieren angeschlossen.

Das haben wir dann auch getan 🙂

Die Mall bekommt -1 Sternchen auf der Interessenskala mit einem kleinen Bonus für den Geekfaktor.

Gerüchteweise sollen die Museen, Parks und Touristen-Informationen vor September regulär geöffnet haben. Wer gerade in der Nähe von Dawsons Creek ist sollte auf jeden Fall nicht vorbei fahren.

Ein Mysterium konnten wir nicht ergründen. Das ist der Verbleib des sogenannten Alaska Highway Houses. Dies hatte sich von seiner angestammten Adresse entfernt und war für uns unauffindbar. Wir vermuten eine Entführung durch Außerirdische.

Der Lichtblick darf allerdings nicht unerwähnt bleiben. Die Toiletten und Duschen des Northern Lights RV Parks. Diese sind überaus feudal eingerichtet, super sauber und mit einer Fußbodenheizung ausgestattet.

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Dawson Creek bei Nacht – Zum Reinzoomen mit Doppelklick

Knick im Raum-Zeit-Kontinuum aka Highways

Gestern wollten viele Geschäfte erkundet werden. Nach einer anstrengenden Shopping-Tour durch Starbucks, Safeways, Starbucks, MEC Canada, Anonymes Schuhgeschäft, BestBuy, OldNavy und TELUS haben wir die erste Nacht in unserem Wohnmobil geschlafen.

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Heute sollte uns die erste Etappe mit 350km der Gesamtstrecke von 2.500 bis 3.000 km etwas näher bringen. Der Plan für die heutige Etappe führte uns über den Highway 99. Da es sich um einen Highway handelt war die Annahme, dass wir in 3-4 Stunden mit der Strecke für den gesamten Tag am Ziel seien sollten. Die gedanktlich noch freie Zeit haben wir für einen Aufenthalt in Whistler und die Besichtigung eines Wasserfalls genutzt.

Die Annahme der Qualität eines Highways hat sich allerdings nicht bestätigt. Ein Highway ist mit einer zum Teil unbefestigten Landstrasse in Deutschald vergleichbar. Die bilderbuchartige Natur zwingt die Strasse zudem noch in zighunderte von Kurven. In diesem gilt ein Limit von 20km/h. Die Geschwindigkeit von 60km/h wurde während der Fahrt selten erreicht.

Der Tag Endet heute ca. 200km von unserem Etappziel entfernt mit 2 Stunden Verstpätung um 22:00 Uhr auf einem Campingplatz in Cash Creek.

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